Psychosomatik – Körpertherapie bei chronischen Schmerzpatienten
Kursinhalte Theorie
- Physiologie der Psyche
- Einheit von Körper und Seele
- Stress – „Mutter der Entstehung psychosomatischer Erkrankungen“ – physiologische und psychologische Abläufe, Stressforschung
- Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild der Depression, Trauma, Angst und Fibromyalgie
- Pathophysiologie des somatoformen Schmerzes
- Einfluss der Atmung bei Erschöpfungszuständen (Burn Out, …) Die Atempause und die daraus resultierende respiratorische Alkalose – Leistungssteigerung bei Erschöpfungszuständen, Angstminderung
- Wirksamkeitstheorien der Körpertherapie – wie hilft unser Therapieangebot?
- Das Hormon Oxytocin und seine Wirkungen als Gegenspieler von z.B. Kortisol, Adrenalin
- Körperwahrnehmung und Schmerz – neuste Erkenntnisse aus der Faszienforschung und Psychosomatik – Interozeption vs. Propriozeption
- C-taktile Faser und der präfrontale Kortex
- Vegetative Wirkmechanismen, vegetative Erschöpfung
- Unspezifische Wirkmechanismen
- Auswertungen einer Dissertationsstudie (2018) zur Wirksamkeit der psychoregulativen Massageformen bei chronischem Schmerz und Depression
Praxis
- Oxytocinfördernde Massageformen – Stress, Fibromyalgie, vegetative Erschöpfung, Müdigkeitssyndrom, Depression und Schmerz
- Trapeziusmassage
- PACT (Psychoregulative kalifornische Ganzbehandlung)
- Atemtherapie bei Angststörungen und Erschöpfung – auch als Selbstübungsprogramm für den Patienten
- Atmungsaktive Körpertherapie (Berührung + Atmung + Aktivität), auch mit Fokus auf Longcovid und Fibromyalgie
Der Schwerpunkt Angst und Angststörungen ist für Blinde und stark Sehbehinderte nicht geeignet.