Mobilisation nervaler Strukturen nach dem Dierlmeier Konzept – Kompaktkurs
Kursziel
Sie können das gesamte periphere Nervensystem entlang seiner Verläufe untersuchen und mittels vielfältiger Techniken diagnostizieren und mobilisieren sowie Restriktionen mit Berührungsflächen erkennen und behandeln. Das Konzept zeigt die zentrale Bedeutung gesunder Nervenstrukturen für ein funktionierendes muskuloskelettales und fasziales Zusammenspiel und hilft Patienten zu ursprünglicher Leistungsfähigkeit oder einem beschwerdefreien Alltag zurückzuführen.
Lernziel
Sie lernen das Nervensystem anschaulich und unkompliziert kennen, differenzieren nervale von nicht-nervalen Strukturen und stellen exakte Diagnosen neurogener Strukturen. Sie erhalten ein vielfältiges Spektrum an Behandlungstechniken, die auch Manipulationen neurogener Strukturen umfassen, um bei chronifizierten Patienten therapeutische Durchbrüche zu erzielen.
Hintergrund
Das Nervensystem ist zentral bei der Beurteilung muskuloskelettaler und faszialer Störungen. Es beeinflusst jedes Gewebe und kann auch nach Gewebeläsionen Bewegungseinschränkungen verursachen. Durch gezieltes Testen von Spannung und Gegenspannung wird der betroffene Nerv und die beeinträchtigte Beweglichkeit erkannt. Die Nervenmobilisation ist vielseitig einsetzbar, z.B. bei Traumata, Wirbelsäulendegeneration, Bandscheibenvorfällen, Ischialgien, Kopfschmerz, Tinnitus, Taubheitsgefühlen, Carpaltunnelsyndrom und mehr.
Lehrplan
- 70 % Praxis, 30 % Theorie
- Funktionelle Anatomie und Physiologie des Nervensystems kompakt
- Neurologische Untersuchung allgemein
- Untersuchung und Behandlung der Rückenmarkshäute
- Untersuchung und Behandlung der Plexi cervicalis, brachialis, lumbalis, sacralis
- Untersuchung und Behandlung der peripheren Nerven
- Manuelle Palpation und Manipulation der peripheren Nerven
- Behandlung der Gleit- und Grenzflächen peripherer Nerven
Lehrmaterial: Lehrbuch wird bereitgestellt.