Kommunikationsförderung bei frühkindlichem Autismus – Einführung nach dem PECS-Ansatz
Seminarinhalt
Im Zentrum der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) stehen Kommunikations- und Interaktionsprobleme. Die Anbahnung von Kommunikationsstrategien hat daher einen zentralen Stellenwert in jeder Förderung und Therapie von Menschen mit ASS.
Das Picture Exchange Communication System (PECS) wurde 1989 von Frost und Bondy entwickelt und basiert auf verhaltenstherapeutischen Prinzipien. Es ermöglicht Kindern, ihre Wünsche und Bedürfnisse durch das Übergeben einer Bildkarte auszudrücken. Die Methode dient dem systematischen Kommunikationsaufbau und der Sprachanbahnung, indem sie direkt bei der Motivation des Kindes ansetzt und die Kommunikation in einfache Handlungsschritte unterteilt.
Beispiele aus der Praxis werden anhand von Videos veranschaulicht, und die Methodik wird in Rollenspielen gemeinsam geübt. Das Seminar bietet zudem Raum für Fragen zur Vernetzung autismusspezifischer Konzepte mit PECS sowie individuelle Teilnehmerfragen zur Kommunikationsförderung.
Seminar-Setting
Heiße und kalte Getränke sowie süße Snacks/Obst stehen kostenlos zur Verfügung. In unmittelbarer Nähe gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Mittagessen.