Beckenbodentraining für Sie und Ihn – WABASKA-Konzept®
Beschreibung
Die Funktion des Beckenbodens verstehen und anatomisch begründete Therapieschritte durch das Vermittlungsprinzip WABASKA® lernen. Schritt für Schritt die einzelnen Trainingsansätze: Wahrnehmung, Atmung, Beweglichkeit, Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und die Umsetzung in den Alltag durch neuste Herangehensweisen verbunden mit traditionellen Befund- und Übungstechniken bei Senkungserscheinungen, in Folge von Prostata- oder Uterusresektion und nach der Schwangerschaft in der Rückbildungsgymnastik vermittelt zu bekommen und in der Praxis anzuwenden (inkl. Sonographiekontrolle) sind die Bestandteile des Kurses.
Die Inhalte sollen häufig gemachte Überforderung und falsche Trainingssequenzen an unseren Patienten vermeiden, sind praxisnah und zielen darauf ab ein primärpräventives Angebot nach § 20 SGB V in der eigenen Praxis anzubieten.
Ansätze
Den tragenden Boden unseres Rumpfes unter Berücksichtigung der heutigen Alltagseinflüsse genau betrachten und die Verschlusskraft wieder stärken. Mit einem Konzept, das auf der Trainingswissenschaft aufbaut (Theorie und Praxis 6 UE).
Der Beckenboden kann durch direkt aktivierende (Biofeedback Kontrolle: apparativ oder manuell) und auch durch reaktivierende (EMS, Galileo2000) Tonusregulation wieder zu neuer Stärke gebracht werden. Alle diese Möglichkeiten richtig kombinieren (Theorie und Praxis 3 UE).
Durch beckenbodenfreundliches Bewegen im Alltag als Verhaltensprävention, durch integrierte Beckenbodengymnastik in der Rückenschule und durch Beckenbodengymnastik/Kurskonzeption mit primärpräventiver Zielsetzung (§ 20 SGB V) kann den Patienten viel geboten werden (Theorie und Praxis 4 UE).
Vielfältige Möglichkeiten des differenzierten Übungsaufbaus bei verschiedenen Inkontinenzformen werden gezeigt. Berücksichtigen Sie diese danach und arbeiten Sie gegen die Fehlbeanspruchung der heutigen Zeit (Theorie und Praxis 4 UE).
Die Teilnahme an dieser Fortbildung qualifiziert Sie als Kursleiter/-in für primärpräventive Bewegungsmaßnahmen im Rahmen des § 20 SGB V (für Physiotherapeuten).